Traumhafte Reise in die Toskana

ToskanaDie liebliche Landschaft des Chiantigebiets faszinierte bereits die Künstler der Renaissance – auch ich bin von der Toskana begeistert. Das Gebiet, in dem Oliven und erlesene Reben gedeihen, bietet Köstliches aus Küche und Keller: Genuss spielt hier zweifellos die erste Geige, wie ich feststellen konnte! Ich entschied sich für einen Direktflug mit Lufthansa von München nach Florenz. Am besten schnappt man sich nach Ankunft am Flughafen gleich einen Mietwagen, um problemlos zu den einmaligen Orten und Landschaften des schönen Gebiets zu gelangen.

Vom Flughafen machte ich mich gleich auf den Weg in die Innenstadt von Florenz. Ich genoss einen wunderbaren Caffè Latte in einem der hübschen Cafés der Stadt, um erst mal richtig „anzukommen“ und den italienischen Flair einzufangen. Anschließend machte ich mich auf dem

Weg zum Hotel, in dem ich die nächsten Tage verbringen würde. Das Hotel Sorgente Roveta**** befindet sich in einer typisch toskanischen Hügellandschaft bei San Vincenzo a Torri mit Blick auf die 22 Kilometer entfernte Stadt Florenz. Dieses Hotel vereint den Charme einer antiken toskanischen Villa mit modernstem Komfort. Das Essen im Hotel ist ganz hervorragend, am besten genießt man seine Mahlzeiten auf der hübschen kleinen Terrasse.

Ponte Vecchio

Nach einem Ausflug kann man im hoteleigenen Freibad ein paar Runden schwimmen oder einen schönen Spaziergang durch die unberührte Landschaft machen.

In Florenz, der Hauptstadt der Toskana, bietet sich dem Besucher eine derartige Fülle an Kunstschätzen und kulturellem Erbe auf engstem Raum wie nirgends sonst auf der Welt. Auf einem Spaziergang durch die romantischen Gassen und edlen Straßen von Florenz lernte ich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen, wie die Piazza del Duomo mit der Kathedrale, die Piazza della Signora mit dem Palazzo Vecchio und dem Neptun Brunnen und vieles andere mehr.

Gastronomietipps:
Genießen Sie im Ristorante Le Logge auf der Piazza Michelangelo einen Caffè und den wohl schönsten Blick über die Stadt.

Kein Weg führt vorbei an „Vivoli“ – der besten Gelateria der Stadt! Es ist zwar nicht möglich, alle leckeren Eissorten zu testen, aber es genügt eine Kostprobe, um selbst zum Vivoli-Fan zu werden.

LuccaDas nächste Ziel war Lucca. Nachdem das bevorzugte Fortbewegungsmittel der Luccheser das Fahrrad ist und die Altstadt für den Verkehr gesperrt ist, schwang auch ich mich auf einen Drahtesel und erkundete diese einzigartige Stadt. Die Stadt ist von mächtigen, baumbestandenen Wallanlagen aus dem 16. Jahrhundert umgeben. Ich radelte ein Stück auf der Wallanlage rund um die Stadt, vorbei am Geburtshaus von Puccini, zur Kirche S. Michele und zum Piazza del Anfiteatro.

TIPP: Das „Antico Caffè di Simo“ war einst Treffpunkt von Künstlern und Literaten (Lieblingslokal Puccinis) und heute ist dieses schöne Caffè ein muss für alle Jungen und Junggebliebenen! Hier genießt man am besten einen Espresso oder Cappuccino und das „Dolce Vita“!

ChiantiEin Ausflug ins Chianti Gebiet war das nächste Ziel auf meiner Toskana Reise. Ich fuhr durch die herrliche Landschaft dieses Weingebiets in Richtung Siena. Die wunderschöne mittelalterliche Stadt versetzt einen zurück in vergangene Zeiten, wenn man durch die engen Gassen schlendert. Der berühmte Piazza del Campo ist wohl einer der schönsten Plätze der Welt. Hier kann man in einem der zahlreichen Restaurants herrlich essen und das bunte Treiben auf dem Platz beobachten.

TIPP: Auf dem Piazza del Campo findet alljährlich der „Palio di Siena“ statt. Der Palio ist ein Pferderennen ohne materiellen Gewinn, trotzdem erweckt dieses Rennen in den Sienesen die glühendeste Anteilnahme, die man sich vorstellen kann. Heuer fand der Palio am 02. Juli statt und es ist ein italienisches Volksfest, wie es im Buche steht!

PitiglianoAm Abend besuchte ich das Weingut San Donato in San Gimignano. Das Gebäude des Weinguts stammt ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert und wurde mit 2 Türmen gebaut. In einem dieser Türme befindet sich heute die Taverne in welcher die köstlichen Produkte und der Wein des Hauses verkostet werden können. Doch bei schönem Wetter sollte man unbedingt im wunderschönen Garten essen, in dem sich am Abend unzählige Glühwürmchen tummeln.

Madonna di San Biagio

Schon war ich fast am Ende meiner Reise angelangt. Doch bevor ich mich in Richtung Flughafen begab, machte ich noch einen Abstecher zur Villa Villoresi, nur wenige Kilometer vom Flughafen von Florenz entfernt. Die Villa Villoresi ist eine sehr schöne florentinische Villa aus dem 12. Jahrhundert, ein Landsitz der Renaissance. Sie steht heute unter Denkmalschutz und rühmt sich der längsten Loggia der Toskana mit Blick auf den hoteleigenen Renaissance-Garten und das Schwimmbad. Die Villa ist auch ein kleines Hotel, das über ein Restaurant, eine Bar und eine Bibliothek verfügt. Im traumhaft angelegten Garten genießt man die Köstlichkeiten des Hauses unter den schattenspendenden Bäumen.

Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck flog ich von Florenz direkt zurück nach München.

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